Ligue 1: Paris hätte Neymar angeblich deutlich günstiger bekommen können

Jordi Mestre, der Vizepräsident des spanischen Tabellenführers FC Barcelona, hat sich zum Rekordtransfer von Superstar Neymar zu Paris Saint-Germain geäußert. Im Interview mit der Zeitung Sport verrät er außerdem, dass der Wechsel deutlich günstiger hätte ausfallen können.

Jordi Mestre, der Vizepräsident des spanischen Tabellenführers FC Barcelona, hat sich zum Rekordtransfer von Superstar Neymar zu Paris Saint-Germain geäußert. Im Interview mit der Zeitung Sport verrät er außerdem, dass der Wechsel deutlich günstiger hätte ausfallen können.

"Was mich am meisten verletzt hat, war die Art und Weise. Wir haben die ganze Saison mit ihm und seinem Vater gesprochen", erinnerte sich Mestre und erklärt: "Wenn er gekommen wäre und gesagt hätte 'Ich will gehen' [...], hätten wir dem zugestimmt."

Neymar spielte mit Barcelona "Katz und Maus"

Da Neymar allerdings nicht auf die Klub-Offiziellen zukam und stattdessen "Katz und Maus" mit Barca spielte, mussten die Pariser die Ausstiegsklausel über 222 Millionen Euro aktivieren. "Ansonsten hätte PSG ihn für deutlich weniger haben können und es hätte uns weniger gekostet, Ersatz zu verpflichten", so Mestre.

Die Katalanen tätigten in der Folge zwei neue Rekordeinkäufe, indem sie Philippe Coutinho und Ousmane Dembele verpflichteten. Laut dem Vizepräsident der Blaugrana hätte man diese Summen trotz eines Verkaufs des Brasilianers verhindern können.

"Neymars Verhalten hat sich inflationär auf den Markt ausgewirkt. Wir hätten viel Geld gespart", ärgerte sich Mestre.

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