Bei Lieferando könnt ihr jetzt auch mit Bitcoins zahlen

Christoph Damm
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Während die rasante Wechselkurs-Entwicklung bei Bitcoins dafür sorgt, dass die Kryptowährung in der Masse immer bekannter wird, gehen mehr und mehr Firmen dazu über, Bitcoins selbst oder die Technologie dahinter, die Blockchain, zu nutzen. Kürzlich sorgte etwa der Fahrzeughersteller Daimler für Aufsehen, als er bekannt gab, zusammen mit der LBBW das erste Finanzprodukt auf Basis einer Blockchain zu testen (wir berichteten).

Jetzt sorgt Lieferando.de dafür, dass ihr euer dort bestelltes Essen mit Bitcoins zahlen könnt. Damit weitet Takeaway.comdie Mutterfirma Lieferandos, die Mutterfirma Lieferandos, diese Bezahlmöglichkeit nach den Niederlanden, Österreich und Polen auch auf Deutschland aus. Durch diesen Schritt könnt ihr ab sofort in über 11.000 Restaurants, die mit Lieferando kooperieren, mit der digitalen Währung bezahlen.

Schon 2010 kaufte ein Entwickler zwei Pizzen — für 10.000 Bitcoins

Mit der Entscheidung von Lieferando schließt sich mehr oder weniger ein Kreis. Denn im Mai 2010 hat ein Entwickler zwei Pizzen gekauft — und mit 10.000 Bitcoins bezahlt. Zu diesem Zeitpunkt war die digitale Währung kaum bekannt — heute hätten die 10.000 Bitcoins einen Gegenwert von fast 23 Millionen Euro — damit dürften es wohl im Nachhinein die teuersten Pizzen aller Zeiten gewesen sein.

Denn ein Bitcoin ist derzeit rund 2.300 Euro wert. Deshalb hat das Unternehmen berechnet, dass Kunden für eine Pizza für 7 Euro heute 0,003 Bitcoins zahlen müssten. 

Lieferando will technologisch am Puls der Zeit bleiben

Mit dem Schritt hin zur Bezahlung mit Bitcoins will Lieferando technologisch weiter vorangehen. Seit Ende März können Hungrige bereits per Sprach-Kommando via Amazon Echo bestellen. Gründer Jörg Gerbig erklärte daraufhin: „Neben Innovationen wie der kürzlich gestarteten Bestelloption über Amazon-Echo-Geräte sind wir daran interessiert, unseren Kunden zusätzliche Bezahlmethoden anzubieten, um so den Bestellprozess noch einfacher und bequemer zu gestalten.”

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