Ein Lied zum "Pannen überbrücken": Nina Hagen äußert sich zu "Tagesschau"-Abbruch

teleschau
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Claus-Erich Boetzkes hatte am Dienstagnachmittag die härtesten "Tagesschau"-Momente seines Lebens: Nach zwei Anläufen mussten die 17-Uhr-Nachrichten wegen technischer Probleme abgebrochen werden. Nun kommt ein Tipp der überraschenden Art: Nina Hagen machte einen "Verbesserungsvorschlag" auf Facebook.

Millionen TV-Zuschauer fragten sich am späten Dienstagnachmittag: Was war da denn los? - Die 17-Uhr-Ausgabe der "Tagesschau" musste abgebrochen werden, nachdem die Sendung zuvor bereits zweimal unterbrochen worden war. Auf Facebook äußerte sich nun auch der Sender kurz zu der Panne und entschuldigte sich bei den Zuschauern für das Malheur. Darunter kommentierten zahlreiche User - auch Sängerin und Schauspielerin Nina Hagen äußerte sich durchaus kurios: Sie habe einen "Verbesserungsvorschlag", ließ sie wissen: "Dieses Chanson könnte zukünftig Pannen überbrücken", schrieb sie und verlinkte das Lied "Der Wind hat mir ein Lied erzählt" aus dem Jahr 1985 von Mireille Mathieu.

Der Grund für den Abbruch waren "massive technische Probleme", wie es Moderator Claus-Erich Boetzkes noch während der Sendung formulierte: "Alle Beiträge stehen nicht zur Verfügung", erklärte der 64-Jährige seinem Publikum angesichts des MAZ-Ausfalls. Die Einspieler liefen zunächst mit Hall und ohne Bild oder gar nicht. Erstmals wurde nach etwa einer Minute unterbrochen, dann, gegen 17.05 Uhr, wurde ein neuer Versuch gestartet. Wieder nichts - und erneute Unterbrechung. "Ich kann mich nur entschuldigen", sagte Sprecher Boetzkes, der schließlich vorzeitig zum Boulevardmagazin "Brisant" übergeben musste.

"Kaum ist Jan Hofer nicht mehr da"

Auf Twitter gab es spontan erste Reaktionen - unter anderem fanden die User lobende Worte für die Professionalität des Nachrichtensprechers, der die Situation im Rahmen des Möglichen meisterte. "Bald haben wir 2020 wirklich alles gesehen", schrieb ein User. "Kaum ist Jan Hofer nicht mehr da", meinte anderer. An anderer Stelle hieß es wiederum: "Ok Kinners, wer von euch hat die #Tagesschau gehackt? Finger hoch!"

Auch auf Facebook äußerten sich viele lobend zum Umgang mit den technischen Problemen. "Der Arme! Super gemacht, wie immer. Das Lächeln am Schluss war besonders sympathisch", schrieb beispielsweise eine Userin, eine weitere erklärte: "Pannen sind menschlich und das macht die Tagesschau auch sympathisch, wenn es mal schiefgeht." Allerdings gab es auch kritische Stimmen, wie beispielsweise: "Ich zahle fehlerfrei meinen Rundfunkbeitrag. Ich erwarte, dass das fehlerfrei läuft", oder: "Das ist das Resultat, weil die Erhöhung der Rundfunkgebühren nicht durchgesetzt wurde. Da fehlt jetzt das Geld bei der Instandhaltung der Technik. Durch Werbung nehmen die ja kaum Geld ein."