Liebes-Deal für Matthias Schweighöfer und Ruby

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Liebes-Deal für Matthias Schweighöfer und Ruby
"Army of Thieves" erscheint am 29. Oktober bei Netflix. (Bild: 2021, Netflix Inc.)
"Army of Thieves" erscheint am 29. Oktober bei Netflix. (Bild: 2021, Netflix Inc.)

Nach den Untoten lässt Drehbuchautor und Regisseur Zack Snyder (55) in "Army of Thieves" (ab 29. Oktober bei Netflix) jetzt die Armee der Diebe aufmarschieren. Der deutsche Kinostar Matthias Schweighöfer (40) wurde zum heimlichen Star des Zombie-Films und spielt in dem Prequel zu "Army of the Dead" nun die Hauptrolle und führte auch Regie.

"Army of Thieves" spielt sechs Jahre vor den Ereignissen von "Army of the Dead". Safeknacker Ludwig Dieter (Matthias Schweighöfer) wird von einer mysteriösen Frau rekrutiert, einer diebischen Außenseiter-Crew bei einem Raubüberfall zu helfen.

Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erzählt Schweighöfer, wie es ihm bei seiner ersten englischsprachigen Regiearbeit erging und was er als Schauspieler noch vorhat.

Wie kam es dazu, dass Sie nach "Army of the Dead" in "Army of Thieves" die Hauptrolle gespielt haben und auch Regie führten?

Matthias Schweighöfer: Ende der Drehzeit haben wir in Atlantic City gedreht. Da kam Zack Snyder auf mich zu und sagte: "Matthias, lass' uns mal kurz quatschen." In Gesprächen mit dem Europa-Chef von Netflix haben wir dann beschlossen, dieses Universum auszubauen.

Wie war es, für einen englischsprachigen Film Regie zu führen? War das anders als bei bisherigen deutschsprachigen Projekten?

Schweighöfer: Es war sehr aufregend. Die ganze Zeit alles in Englisch zu machen war sehr spannend. Manchmal haben die Kolleginnen und Kollegen mich angeguckt, als würden sie kein Wort verstehen und wüssten nicht, was ich will. Aber es war auf jeden Fall eine gute, tolle Zeit, hat Spaß gemacht und war sehr bunt.

Wie waren die Dreharbeiten während der Pandemie?

Schweighöfer: Das war echt abgefahren. Wir haben teilweise in Prag gedreht - europaweit damals der Corona-Hotspot Nummer eins. Wir durften also nie essen gehen und haben zu sechst in einem Hotel für 300 Leute gewohnt. Das war echt lustig.

Ihre Freundin Ruby O. Fee spielt auch in "Army of Thieves" mit. Wie ist es, mit der eigenen Partnerin zusammenzuarbeiten?

Schweighöfer: Es hat total Spaß gemacht, ich war sehr stolz auf uns. Wir durften zu der Zeit ja nicht reisen und umso schöner war es, die Zeit zusammen verbringen zu können. Wir hatten aber einen Deal: Wenn wir zurück nach Hause, ins Hotelzimmer, kommen, wird nicht mehr über die Arbeit und den Film geredet. Und das haben wir durchgezogen.

Haben Sie Gemeinsamkeiten mit der Hauptfigur Ludwig? Steckt in Ihnen auch eine gewisse kriminelle Energie?

Schweighöfer: Nein. Aber ich glaube, dieses kindliche und neurotische Verhalten ist schon da. Seine Ängstlichkeit sehe ich in mir.

Sowohl "Army of the Dead" als auch "Army of Thieves" sind statt im Kino auf Netflix erschienen. Denken Sie, das ist die Zukunft der Filmbranche?

Schweighöfer: Ich glaube, Kino ist auf jeden Fall eine Form von Kultur und Unterhaltung, die man braucht und die nicht aussterben wird. Das wird immer funktionieren. Es wird sich sicher viel verändern, aber ich denke, das Kino wird immer bleiben.

Sie sind immer öfter in englischsprachigen Filmen zu sehen. Drehen Sie lieber auf Englisch oder auf Deutsch?

Schweighöfer: Ich drehe auf beiden Sprachen sehr gerne. Es sind beides sehr schöne Sprachen. Englisch ist manchmal einfacher zu spielen, weil man mit sehr wenigen Sätzen sehr viel sagen kann. Wo man im Deutschen drei Sätze braucht, reicht im Englischen manchmal schon einer. Aber ich spiele in beiden Sprachen gerne.

Gibt es etwas, das als Schauspieler oder Regisseur noch auf Ihrer Bucket-List steht?

Schweighöfer: Oh ja, ich würde gerne mit Steven Spielberg arbeiten und ich würde mir gerne einen Oscar holen. Und dann würde ich gerne noch in einem großen Box-Office-Hit mitspielen, vielleicht als Marvel- oder Disney-Held.

Zombie-Apokalypse, Weltkriegsdrama oder deutsche Comedy - was sehen Sie eigentlich selbst am liebsten?

Schweighöfer: Auf jeden Fall die Zombie-Apokalypse. Zum Spielen macht Comedy schon richtig Spaß, aber es gibt viel bessere Genres. Wenn Comedy, dann amerikanische.

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