Liebes-Check: So lang sind Paare vor der Hochzeit durchschnittlich zusammen

Bis die Hochzeitsglocken läuten, lassen es die meisten Paare heutzutage eher langsam angehen. (Symbolbild: ddp Images)

Wann stellt er endlich die Frage aller Fragen? Dem Klischee nach sind es meist die Frauen, die ungeduldig auf einen Antrag warten. Doch wie eine aktuelle Umfrage zeigt, haben sich die Hochzeitsgewohnheiten von Paaren in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert.

Seit der Mitte des letzten Jahrhunderts hat sich unsere Gesellschaft enorm gewandelt: Immer mehr Frauen machen Karriere, der öffentliche Druck, früh eine Familie zu gründen, scheint weniger stark als früher. In diesem Rahmen haben sich auch die Heiratsgewohnheiten von Paaren verändert.

Wie eine aktuelle Umfrage unter 4000 frisch verheirateten Pärchen der Hochzeitsplanungsplattform „Bridebook“ in Großbritannien ergab, heiraten die Menschen heute durchschnittlich acht Jahre später als noch vor 45 Jahren. Die Durchschnittsbraut ist heutzutage 30,8 Jahre alt (1971: 22,6 Jahre), der Durchschnittsbräutigam zählt 32,7 Jahre (1971: 24,6 Jahre).

Zwischen verliebt, verlobt und verheiratet liegen oft mehrere Jahre. (Symbolbild: ddp Images)

Vor der Heirat sind Paare heutzutage durchschnittlich 4,9 Jahre lang fest zusammen: Nach 17 Monaten in einer Beziehung ziehen sie zusammen, nach weiteren 22 Monaten verloben sie sich und warten anschließend 20 Monate bis zur Hochzeit.

Die meisten Brautpaare hatten zuvor zwei ernsthafte Beziehungen und geben sich unabhängig von gesellschaftlichen Idealen oder äußeren Faktoren wie Finanzen das Jawort. 83% der Befragten gaben an, keinen Druck verspürt zu haben, heiraten zu müssen. Außerdem erklärten 91% der Paare, geheiratet zu haben, um sich fest an ihren Partner zu binden.

„Bridebook“-Gründer Hamish Shephard kommentiert: „Es ist fantastisch, zu sehen, wie sich die Ehe mit den heutigen modernen Paaren zum Positiven entwickelt. Die Ehen werden stärker denn je, die Beziehungen werden immer glücklicher und verbindlicher, und die Paare sind in ihren Entscheidungen unabhängiger und gleichgesinnter als jemals zuvor.“