„Ich liebe es“: Trumps Sohn veröffentlicht brisanten Mail-Verkehr, der viele Fragen aufwirft

Annette Dönisch
Donald Trump Jr. Eric Trump

Schon am Wochenende stand Donald Trump Jr., der älteste Sohn des US-Präsidenten, in der Kritik. Er hatte zugegeben, sich im US-Wahlkampf 2016 mit einer russischen Anwältin getroffen zu haben. Das Ziel des Treffens: Informationen zu erhalten, die der politischen Gegnerin Hillary Clinton schaden. Die Anwältin habe ihm dies zuvor versprochen, dann aber nicht geliefert, sagte Trump Jr. in einem Statement zu der „New York Times“.

Das war nur ein Teil der Wahrheit. „Um absolut transparent zu sein, veröffentliche ich den gesamten Email-Verkehr (...)“, twitterte Trump Jr. am Dienstag. Doch die Emails sorgten in den USA für noch mehr Wirbel.

Die Flucht nach vorne ging nach hinten los

Das Brisante daran: Der Kontaktmann Rob Goldstone hatte Trump Jr. zuvor geschrieben, dass die Informationen von der russischen Regierung kommen. Goldstone schreibt von den „ (...)  sensiblen Informationen, die Teil der Kampagne der russischen Regierung sind, um Mr. Trump zu unterstützen (...)“.

In dem Wissen, dass Russland die Wahl manipulieren wolle, antwortet Trump Jr. darauf: „(...) wenn es das ist, was du sagst, dann liebe ich es“. Dies zeigt, dass Trump Jr. an Informationen über Hillary Clinton interessiert war, obwohl sie von der russischen Regierung zu kommen schienen. Trump Jr. sah es nicht kritisch, dass Russland in den US-Wahlkampf eingreifen würde. 

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