Lichterfelde Süd: Zwei neue Ampeln sollen reichen für das neue Stadtviertel

Die Simulation zeigt den Blick von der Thermometersiedlung auf den Stadtplatz des neuen Wohnviertels

In Lichterfelde Süd ist derzeit eines der größten Neubaugebiete von Berlin in Planung. Etwa 2500 Wohnungen will die Groth-Gruppe zwischen Osdorfer Straße und S-Bahn-Trasse bauen. Damit entsteht in direkter Nachbarschaft der Thermometersiedlung, die in den 70er-Jahren für etwa 5000 Bewohner gebaut wurde, ein noch größeres Stadtviertel. 6200 Menschen sollen einmal auf dem Gelände des ehemaligen US-Truppenübungsplatzes Parks Range leben, mehr als 2000 Autos könnten dazukommen.

Verkehrsplaner der PTV Group haben jetzt ein Gutachten erstellt, ob und wie das Gebiet an das Straßennetz und an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen werden kann. Das Ergebnis: Mit zwei neuen Ampeln und einer optimierten Schaltung der vorhandenen Ampeln ist der Verkehr zu bewältigen. Zusätzlich sollen Buslinien in das Wohngebiet hinein verlängert werden.

Die Verkehrsplaner haben in ihrem Gutachten, das im Stadtplanungsausschuss vorgestellt wurde, drei Szenarien entwickelt: Im ersten wird von einem Grundangebot ausgegangen, das bereits vorhanden ist. Fast 50 Prozent macht in dieser Variante der Autoverkehr aus, 20 Prozent der Bewohner fahren Bus und Bahn, 13 Prozent Fahrrad. Das Problem dabei ist, dass der südlichste Bereich des Quartiers nicht an öffentliche Verkehrsmittel angeschlossen ist und dass es zu wenig Abstellmöglichkeiten für Fahrräder gibt.

In der zweiten Variante wird die Anbindung an Bus und Bahn verbessert. So sollen die BVG-Buslinien 186 und 284 weitergeführt werden und acht neue Haltestel...

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