Von der Leyen bekräftigt in Mali deutsche Unterstützung für Kampf gegen Terror

Bei ihrem Besuch im westafrikanischen Krisenstaat Mali hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Unterstützung Deutschlands für den Kampf gegen den Terror in der Region bekräftigt

Bei ihrem Besuch im westafrikanischen Krisenstaat Mali hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Unterstützung Deutschlands für den Kampf gegen den Terror in der Region bekräftigt. Dass Mali mit vier anderen Staaten der Region eine Anti-Terror-Truppe aufstelle, um die eigene Bevölkerung zu schützen, sei "vollkommen richtig und wird deshalb auch von uns in breiter Form unterstützt", sagte von der Leyen am Dienstag in Bamako.

Die innere Sicherheit der Region spiele eine wichtige Rolle bei der Beseitigung von Fluchtursachen. "Es ist für uns genauso existenziell wie für die Region hier selber, dass Sicherheit herrscht und die Menschen eine Perspektive haben, um in der Heimat zu bleiben", sagte von der Leyen.

Die Bundeswehr unterstützt in Mali die UN-Mission Minusma, die als einer der gefährlichsten UN-Einsätze weltweit gilt. Gemeinsam mit ihrer französischen Kollegin Florence Parly stattete von der Leyen dem Minusma-Hauptquartier in Bamako einen Besuch ab. Zudem führten sie Gespräche mit Malis Präsident Ibrahim Boubacar Keita und Verteidigungsminister Tiena Coulibaly.

Bereits am Vortag hatten die beiden Verteidigungsministerinnen das Nachbarland Niger besucht, um über den Kampf gegen den Terror und die Stabilisierung der Sahel-Region zu sprechen. Die Sahel-Staaten Mali, Niger, Mauretanien, Burkina Faso und Tschad bauen eine gemeinsame Anti-Terror-Truppe auf. Die Staatschefs der sogenannten Gruppe G5 Sahel hatten diese Truppe am 2. Juli im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron offiziell ins Leben gerufen.