Leverkusens Bosse wollen Bailey halten

Leon Bailey bei KRC Genk ehe er 2017 zu Bayer Leverkusen in die Bundesliga kam

Bei Bayer 04 Leverkusen ist Leon Bailey der Spieler der bisherigen Saison. Der Jamaikaner, der im vergangenen Sommer für 13,5 Millionen Euro vom belgischen Erstligisten KRC Genk gekommen war, hat in 20 Pflichtspielen für Bayer zehn Tore erzielt und fünf Treffer vorbereitet.

Seine Leistungen sind auch ausländischen Spitzenklubs aufgefallen und der 20-Jährige wurde mit dem FC Chelsea, Manchester United und dem FC Arsenal in Verbindung gebracht. Leverkusen will Bailey, dessen Vertrag bis 2022 läuft, aber unbedingt halten. 

"Wir wollen ihn nicht abgeben. Er hat einen langfristigen Vertrag bei uns und wir haben in Leverkusen etwas mit ihm vor", sagte Leverkusens Manager Jonas Boldt im Check24 Doppelpass auf SPORT1: "Dass der Spieler den Verein irgendwann einmal verlässt, das ist ganz normal. Aber wann der Zeitpunkt sein wird, bestimmt Bayer Leverkusen."


Auch Bayer-Sportdirektor Rudi Völler erklärte am Sonntag bei Sky: "Wir haben noch vier Jahre Vertrag mit Leon und deswegen sehen wir das sehr gelassen. Stand jetzt gibt es überhaupt keine Diskussion, dass wir ihn abgeben."

Vor drei Wochen hatte Völler in der Welt zugegeben, dass Leverkusen zu einem extrem attraktiven Angebot nicht Nein sagen könne. "Da gibt es eben Schmerzgrenzen", so Völler damals.