Wie Leverkusen von Havertz' Triumph profitiert

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Wie Leverkusen von Havertz' Triumph profitiert
Wie Leverkusen von Havertz' Triumph profitiert

Kai Havertz brachte das Stadion zum Beben!

Als der deutsche Nationalspieler in der 42. Minute den Siegtreffer im Champions-League-Finale erzielte, verfielen 6000 Chelsea-Fans in einen kollektiven Torrausch. Nach Abpfiff lagen sich aber nicht nur die Anhänger der Blues in den Armen, auch bei Bayer Leverkusen durfte man sich freuen.

Geldregen für Bayer Leverkusen

"Wir freuen uns total für ihn und sind stolz, dass er diesen Weg gegangen ist", wird Sportdirektor Simon Rolfes vom kicker zitiert.

Besonders die Leidensfähigkeit, die Havertz nach einer Covid-19 Infektion und einem schweren Start in London bewies, beeindruckte Rolfes. "Am Anfang hatte er zu kämpfen und hat sich dann durchgesetzt. Gestern das Spiel mit seinem Tor war die Krönung", so der 39-Jährige.

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Ein weiterer Grund, warum sich Rolfes über den Triumph von Havertz in der Champions League freut, ist auch die Tatsache, dass Bayer Leverkusen davon ordentlich profitiert.

Bayer 04 vereinbarte anlässlich des Havertz-Transfers im Sommer mit dem FC Chelsea Bonuszahlungen, die dem Werksklub angeblich bis zu 20 Millionen Euro einbringen können.

Rolfes: "Kais Erfolg ist auch für uns positiv"

Neben "wahrscheinlichen" Boni, die etwa an Einsätze gekoppelt sind und 10 Millionen Euro betragen sollen, wurden offenbar auch "unwahrscheinliche" Boni in gleicher Höhe vereinbart, die unter anderem an den Erfolg in der Königsklasse gekoppelt sind.

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"Dass es verschiedene Boni gibt, ist kein Geheimnis. Kais Erfolg ist auch für uns positiv", bestätigte Rolfes.

Laut kicker dürfte der Chelsea-Triumph Bayer Leverkusen nun mehr als fünf Millionen Euro einbringen.

Stuttgart und Leverkusen mit starker Vorarbeit

Der Erfolg von Havertz hat zudem einen weiteren positiven Aspekt für Leverkusen. Durch den Triumph ist die Werkself nun nach Bayern München gleichauf mit dem VfB Stuttgart, was die beste Vorarbeit zu Titelgewinnen in der Königsklasse in den vergangenen zehn Jahre angeht.

Die Spieler, die bis zum 21. Lebensjahr beim VfB Stuttgart oder bei Bayer Leverkusen ausgebildet wurden, holten seitdem neun Titel in der Champions League. Bei Leverkusen verteilen sich die neun Titelgewinne auf Toni Kroos, Dani Carvajal und nun Havertz.