Leute: "Ohne Kultur keine Identität"

Schauspielerin Ulrike Folkerts spricht im Interview über eine aufregende Reise, Donald Trump und ihre Urlaubspläne.

"Tatort"-Kommissarin Ulrike Folkerts begab sich jüngst auf ein neues Terrain und "ermittelte" im Juli bei den Ureinwohnern. Nicht für die Krimi-Reihe, sondern für eine Episode der neuen mehrteiligen Doku "Guardians of Heri­tage – Hüter der Geschichte" des TV-Senders "History" (Ausstrahlung ab 26. November). Die spannende Reise führte die 56-Jährige nach Kanada und in die USA. Zurück in Deutschland haben wir Ulrike Folkerts zum Interview getroffen und mit ihr über ihre Erlebnisse gesprochen.

Sie "ermittelten" gerade anstatt für den "Tatort" in den USA und in Kanada für "Guardians of Heritage". Wie waren die Dreharbeiten?

Ulrike Folkerts: Es waren sehr bewegende und lehrreiche Tage. Viel kleiner und unaufgeregter als beim Spielfilm natürlich, dafür authentischer und näher dran an den Menschen und ihren Geschichten. Es war ein absolutes Privileg, so tief in die Schicksale der Protagonisten eindringen zu dürfen.

Was genau war Ihre Mission? Sie waren auf den Spuren der Indianer unterwegs?

Ja, wir haben uns der Frage gestellt, was die Zerstörung des kulturellen Erbes der nordamerikanischen Indianer in deren Gesellschaften angerichtet hat und welche Folgen bis heute spürbar und sichtbar sind.

Warum gerade das Thema Indianer? Hatten Sie davor schon Berührung mit diesem Thema?

Ich hatte zwar keine direkte Berührung mit der Thematik. Aber mir geht das Schicksal der indigenen Völker schon lange sehr nahe. Die Zerstörung ihres Lebensraumes und ihrer kulturellen Identität geht uns als Europäer ...

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