Leute: Funkturm trifft Filmgeschichte

Victoria Swarowski auf dem Roten Teppich zu "100 Jahre UFA" vor dem Palais am Funkturm in Charlottenburg.

Über die Ufa nachzudenken, stellte Frank-Walter Steinmeier am Freitagabend im Palais am Funkturm fest, sei ein bisschen so, als habe man sich im Babelsberger Filmfundus zwischen Möbeln, Geschirr und Alltagsgegenständen aus jeder Epoche verlaufen. Der Bundespräsident hatte bei der Gala anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Filmunternehmens die Rolle des Festredners übernommen. "Für meine Generation ist sie eine Art kinematografisches Familienalbum", sagte der 61-Jährige.

Und so wie Steinmeier ging es an diesem Abend vielen der Geladenen, die mit den Gastgebern Nico Hofmann und Wolf Bauer in die Vergangenheit und in die Zukunft des Unternehmens blicken, das am 18. Dezember 1917 als Antwort auf die ausländische Filmkonkurrenz gegründet wurde. "Ich liebe 'Die Drei von der Tankstelle'", sagte Schauspielerin Ulrike Frank. "Da kann ich sogar mitsingen." Er bewundere Heinz Rühmann, verriet Kollege Ben Becker. "Er ist wie ich eine streitbare Figur." Maria Furtwängler hingegen gab zu, sich am liebsten an einen ihrer eigenen Filme zu erinnern: "Auf 'Die Flucht' werde ich immer wieder angesprochen. Ich bin froh, dass ich bei diesem Projekt dabei war."

Mit dem Ufa-Film "Der blaue Engel" wurde einst Marlene Dietrich zum Weltstar. Heute stehen im Babelsberg die Schauspieler der RTL-Daily-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (GZSZ) vor der Kamera. Die historische ARD-Krankenhaus-Serie "Charité" ist ebenso eine Ufa-Produktion wie der mit dem amerikanischen TV-Oscar Emmy ausgezeichnete ZDF-D...

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