Leute: "Beim Heiraten bin ich altmodisch"

Dass sie seit ihrer Rolle in „Rote Rosen“ eine Fernbeziehung führt, stört Dana Golombek nicht. Einen Wunsch hat die Berlinerin aber.

Seit April spielt Dana Golombek in der 14. Staffel der ARD-Telenovela "Rote Rosen" die Rolle der Konditorin Sigrid. Für die Dreharbeiten pendelt die 47-Jährige nun zwischen Lüneburg und ihrer Wahlheimat Berlin. Was das für ihre Beziehung mit Schauspielkollege Christoph M. Ohrt bedeutet und warum man in der Filmbranche immer wieder Neuanfänge wagen muss, erzählt sie im Interview.

Als Sigrid stehen Sie vor einem Neuanfang, nach der Trennung vom Mann und der Pleite in Ihrem Lokal. Kennen Sie ähnliche Situationen?

Dana Golombek: Ja, in meinem Beruf fängt man oft neu an. Nach einem Film ist vor einem Film. Aber man weiß nie wirklich, wie es weitergeht. Ob man ein paar Tage in den Urlaub fahren kann, ob wieder ein neues Angebot kommt, oder vielleicht doch nicht. Ob man das Geld, das man hat, ausgeben kann, oder ob es reichen muss, weil kein neuer Job in Sicht ist. Ich finde, das kann man schon immer mit einem Neuanfang vergleichen. Es ist eben ein unsicherer Job, aber das wusste ich vorher.

Haben Sie starke Existenzängste?

Ich habe welche, aber in einem gesunden Maße. Ich komme aus einer Familie, die nie mit viel Reichtum gesegnet war, aber mit viel Liebe. Wir haben zu Hause alle viel mit anpacken müssen, ich habe früh gelernt, mit Geld umzugehen. Natürlich war meine erste Gage innerhalb von 14 Tagen weg, aber daraus habe ich eben gelernt, dass es nicht so schlau war, alles so schnell rauszupulvern. Ich hatte zum Glück immer gut zu tun, und habe auch in der Zeit, als "Die Camper" gedre...

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