Leroy Sane angeblich zu Gehaltsverzicht von 30 Prozent bereit

Flügelspieler Leroy Sane soll für einen Wechsel nach München angeblich bereit sein, auf 30 Prozent seiner ursprünglichen Gehaltsforderungen zu verzichten. Dies berichtet die SportBild. Demnach würden sich die Zahlen im Vergleich zu denen, die von der Sane-Seite vor der Corona-Krise aufgerufen wurden, deutlich reduzieren.

Für den ehemaligen Schalker würde der Wechsel nach München allerdings dennoch mit einer erheblichen Gehaltssteigerung einhergehen. Wie Football Leaks enthüllte, kassierte Sane in seinen ersten drei Jahren bei den Citizens ein Grundgehalt in Höhe von neun Millionen Euro. Auch für Sane soll ein Gehaltslimit von 20 Millionen Euro nicht überschritten werden, aber dennoch scheint es wahrscheinlich, dass er sich bei den Top-Verdienern beim FCB um Neuer, Lewandowski und Müller einreiht.

Sane soll die Trikotnummer zehn in Aussicht gestellt werden

Konkrete Ablöseverhandlugen zwischen den Klub habe es nach Angaben der SportBild allerdings noch nicht gegeben. Der FC Bayern sehe sich jedoch in einer starken Position, da der Vertrag von Sane bei Manchester City im kommenden Jahr ausläuft und dieser bereits klar signalisiert habe, nach München wechseln zu wollen.

Zuletzt kursierende Medienspekulationen, wonach die beiden Vereine bei der Ablösesumme derzeit zehn Millionen Euro auseinanderlägen, bezeichnete Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bereits am Sonntag im Rahmen des 2:0-Sieges bei Union Berlin als "lächerliches Gerücht".

Schmackhaft gemacht werden soll Sane ein Transfer neben der sportlichen Perspektive auch durch die Tasache, dass er zukünftig die Rückennummer zehn tragen soll. Damit würde er auf Arjen Robben (2009-2019) und Philippe Coutinho folgen, der den Verein nach seiner Leihe im Sommer aller Voraussicht nach wieder verlässt.