Leon Goretzka: Darum hat sich der Bayern-Wechsel so lange hingezogen

Das Bayern-Duo hofft, dass die Schalke-Fans mild mit Leon Goretzka umgehen. Außerdem äußern sich Hummels und Müller zur Bundesliga-Reform-Debatte.

Wenn der FC Schalke am Samstagabend bei Bayern München in der Allianz Arena gastiert, wird ein Spieler wohl besonders im Fokus stehen: Leon Goretzka, der im Sommer von Gelsenkirchen ablösefrei an die Isar wechselt.

Im Winter hatte es ein wochenlanges Hin und Her gegeben, ehe Goretzka sich für den deutschen Rekordmeister entschieden und einen Vertrag bis 2022 unterschrieben hat. Nach dem Pokalspiel gegen Wolfsburg sprach der 23-Jährige über die Gründe.

Spiel in München für Goretzka kein Problem

"In erster Linie habe ich mir sehr viel Zeit für die Entscheidung gelassen, um eben zu 100 Prozent sicher zu sein - und das bin ich", bekräftigte Goretzka. "Ich weiß, dass viele andere Gedanken haben, aber ich habe mich in erster Linie darüber gefreut."

Dass die Partie in München das Verhältnis zu den Fans noch einmal auf die Probe stellen wird, stellt für den Mittelfeldmann aber kein Problem dar: "Ich denke, das ganze Thema wird nochmal ein bisschen aufkochen. Gegen Bayern zu spielen ist immer etwas Besonderes, aber klar ist meine Situation noch einmal ein bisschen spezieller."