Lena Dunham: Tierheim weist Missbrauchsvorwürfe zurück

Lena Dunham: Tierheim weist Missbrauchsvorwürfe zurück

Erst kürzlich musste sich Lena Dunham von ihrem Hund Lamby trennen. Die Schauspielerin gab den kleinen Vierbeiner mit der Begründung weg, dass er schwierig zu händeln sei, was auf Missbrauchsvorfälle in seiner Vergangenheit zurückzuführen sei. Doch das Tierheim, von dem die 31-Jährige Lamby 2013 adoptierte, sieht das ein wenig anders und meldete sich nun zu Wort.

Über ihre herzzerreißende Entscheidung, Lamby wegzugeben, schrieb Lena Dunham vor etwa zwei Wochen zu einem Bild von sich und der Fellnase ihren Twitter-Followern: "Ich habe das Gefühl, euch mitteilen zu müssen, dass letzten März, nach vier Jahren herausforderndem Verhalten und Aggressionen, die nicht mit Training oder Medikation behandelt werden konnten, Lamby jetzt in einer wunderbaren, professionellen Einrichtung in Los Angeles ist. Dort gibt es eine tolle Person namens Dani, die sich auf Hundetraumata spezialisiert hat und die ihn unglaublich liebt."

Wenn es nach Lena Dunham geht, gibt es für das untragbare Verhalten von Lamby auch einen bestimmten Grund: Missbrauch. Denn die "Girls"-Darstellerin gab weiterhin auf Instagram zu Protokoll: "Lamby erlitt als Welpe schrecklichen Missbrauch, was ihn in einer typischen häuslichen Umgebung für ihn und andere zu einer Gefahr macht. Wir mussten verantwortungsvoll sein, uns, unseren Nachbarn und natürlich unserem geliebten Jungen gegenüber."

Doch das BARC Tierheim in Brooklyn sieht das etwas anders. Hier adoptierte Lena Dunham 2013 den Vierbeiner, bevor sie sich anschließend mit diesem und ihrem "Girls"-Co-Star Adam Driver für die "Vogue" ablichten ließ. Aggressives Verhalten sei dem Mitarbeiter Robert Vazquez damals nicht aufgefallen – im Gegenteil. Gegenüber "Yahoo Celebrity" verriet dieser nun: "Als sie den Hund adoptierte, war er nicht verrückt. Ich habe Bilder, die zeigen, wie er mit Lena und ihrer Mutter schmust, was ziemlich unwahrscheinlich wäre, wenn er im Vorfeld missbraucht worden wäre. Er hätte auch nicht im Bett mit ihr und ihrem Freund für die 'Vogue' gekuschelt."