Leistungssport-Reform: Kanzlerin Merkel wird in Kienbaum zum Sportfan

Bundeskanzlerin Angela Merkel im Gespräch mit den Kanu-Olympiasiegern Sebastian Brendel (l.) und Max Rendschmidt in Kienbaum

Kienbaum.  Die Bundeskanzlerin zu treffen, ist für viele ein seltenes Erlebnis. Angela Merkel ohne Schuhe zu begegnen, dürfte zu den ganz besonderen Momenten gehören. Doch die Kunstturnhalle in Kienbaum darf eben nur unbeschuht betreten werden. Das gilt selbst für die Kanzlerin, die sich bei ihrem Besuch in der Trainingsanlage etwas von den deutschen Olympiaturnern um Fabian Hambüchen vorführen ließ. Zuvor hatte sie die Kanuten Max Rendschmidt und Sebastian Brendel kennengelernt und bekam von ihnen ein paar Feinheiten ihrer Boote erklärt. An Land, mit Schuhen.

Die Kanzlerin kam nach Kienbaum, um sich umzusehen, ein bisschen zu plauschen mit Athleten und Funktionären. Letztere hatten ihren Auftritt schon etwas früher. Bevor Merkel am frühen Abend das Bundesleistungszentrum offiziell und feierlich umbenannte in "Olympisches und Paralympisches Trainingszentrum für Deutschland", erklärte Alfons Hörmann, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), was es mit dem neuen Namen auf sich hat. Er soll die Aufwertung der Anlage östlich von Berlin unterstreichen. "Kienbaum wird ein wesentlicher Mosaikstein für den Sport in Deutschland sein", sagte Hörmann.

Die Erwartungen der Kanuten erfüllt die Reform nicht

Hintergrund ist die Leistungssportreform von DOSB und Bundesinnenministerium (BMI). "Wir haben gemeinsam vor, die Bedingungen für unsere Athleten deutlich zu verbessern", so Gerhard Böhm, Abteilungsleiter für Sport im BMI. Über die Art und Weise gibt es geteilte Meinungen. Die Struk...

Lesen Sie hier weiter!