Leipzigs Ralf Rangnick schließt Rückkehr als Trainer nicht aus

Unter Coach Hasenhüttl haben die Roten Bullen einen echten Aufschwung erlebt. Falls der Österreicher gehen sollte, könnte Rangnick wieder übernehmen.

Ralf Rangnick hat seinen Vertrag beim Bundesligisten RB Leipzig kürzlich verlängert. Der Sportdirektor hat noch große Pläne mit den Roten Bullen. Vorerst will er mit Timo Werner und Marcel Sabitzer verlängern.

"Ich habe immer wieder betont, dass ich mich hier in meiner Rolle als Sportdirektor von RB sehr wohl fühle. Genau deshalb habe ich meinen Vertrag verlängert", sagt Rangnick in der Bild. Der 59-Jährige ist nun bis 2021 gebunden und will langsam aber sicher angreifen.

Rangnick führt aus: "Wichtig wird sein, dass wir uns Jahr für Jahr weiterentwickeln und unser Leistungsniveau kontinuierlich verbessern. So erhöhen wir automatisch unsere Titelchancen." Dafür müssen jedoch auch wichtige Leistungsträger gehalten werden.

Rangnick zurück auf der Trainerbank?

Leistungsträger wie etwa Timo Werner und Marcel Sabitzer: "Zunächst einmal stehen alle och länger bei uns unter Vertrag, von daher haben wir keinerlei Zeitdruck. Fakt ist aber auch, dass wir gerne vorzeitig verlängern möchten, da Timo Werner und Marcel Sabitzer zu unseren absoluten Leistungsträgern gehören."

Zeitdruck verspürt Rangnick auch nicht bei Trainer Ralph Hasenhüttl. "Den hätten wir Anfang 2019", sagt der Sportdirektor und verweist auf Gespräche im Winter. Die Fakten lägen auf dem Tisch: "Er weiß, dass wir ein sehr attraktiver Klub mit großem Potenzial sind und auch zukünftig versuchen werden, uns regelmäßig für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren."

Sollte Hasenhüttl nicht verlängern wollen, könnte sich Rangnick rein theoretisch auch wieder ein Gastspiel an der Seitenlinie vorstellen: "Ich möchte nicht komplett ausschließen, irgendwann noch einmal auf die Trainerbank zurückzukehren. Dafür bin ich einfach noch zu jung.“