Leipzig gibt Burke nach England ab

Oliver Burke konnte sich bei RB Leipzig nie durchsetzen und wechselt nach England

RB Leipzig hat das Missverständnis mit Offensivtalent Oliver Burke beendet. Der 20-jährige Schotte wechselt nach nur einem Jahr in Leipzig zu West Bromwich Albion in die englische Premier League.

Die Ablöse dürfte ungefähr zwischen 16 und 18 Millionen Euro liegen, die Leipzig 2016 an Nottingham Forest für Burkes Dienste hingeblättert hatte. Der Offensivspieler unterschrieb einen Fünfjahresvertrag.


"Ich habe gemerkt, dass die Zeit für mich gekommen ist, weiterzuziehen und mehr Spiele zu spielen", wird Burke auf der Internetseite seines neuen Klubs zitiert: "Ich bin jetzt hier, ich will beeindrucken."

Durch den Verkauf wird eine Planstelle im RB-Kader frei, die eventuell Kevin Kampl von Bayer Leverkusen einnehmen könnte. Das Interesse des Champions-League-Starters am slowenischen Mittelfeldspieler gilt als gesichert.

Vor allem RB-Sportdirektor Ralf Rangnick hält große Stücke auf Kampl, den er schon 2012 vom VfR Aalen zu Red Bull Salzburg gelockt hatte.

Burke kommt nur auf fünf Einsätze

Von Burke hatte sich Rangnick dagegen deutlich mehr versprochen. Der bullige und schnelle Offensivspieler konnte sich aber nicht wirklich an das RB-System mit dem überfallartigen Pressing gewöhnen und kam nicht über die Rolle des Ersatzspielers hinaus.

Nur ein Tor und fünf Starteinsätze verbuchte der Schotte, der in Großbritannien mit dem walisischen Offensivstar Gareth Bale verglichen wird.

"Wir haben nicht ausgeschlossen, dass uns Oliver Burke noch verlässt, wenn wir ein Angebot erhalten, dass uns zum Nachdenken bringt und gleichzeitig auch der Spieler seinen Wechselwunsch äußert", sagte Rangnick.