Leichter Personalanstieg im öffentlichen Dienst

dpa-AFX

WIESBADEN (dpa-AFX) - Im öffentlichen Dienst ist die Zahl der Beschäftigten in Deutschland im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Rund 4,69 Millionen Menschen arbeiteten Mitte 2016 bei Bund, Ländern, Gemeinden und der Sozialversicherung. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um knapp ein Prozent und knapp 50 000 Arbeitnehmer, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Mit einem Zuwachs von 31 Prozent am deutlichsten fiel die Steigerung beim Personal für soziale Leistungen in den Kommunen aus. Das sind 7000 Beschäftigte mehr als noch vor Jahresfrist. In diese Sparte fallen beispielsweise auch Hilfen für Asylbewerber. Insgesamt ist der deutliche Zuwachs damit für ein Drittel des Anstiegs im sozialen Bereich verantwortlich, in dem 2016 gut 20 000 Menschen mehr beschäftigt waren als noch im Vorjahr.

Mit 1,5 Prozent weniger deutlich fiel der Anstieg im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung aus, zu dem unter anderem Polizei und Feuerwehr gehören. Das Personal an Hochschulen und Hochschulkliniken stieg um 1,6 Prozent. Mitte 2016 waren gut ein Drittel (36 Prozent) aller Beschäftigten im Beamtenverhältnis oder als Richter tätig. Die Angestellten machten knapp zwei Drittel (61 Prozent) aller Arbeitnehmer aus, die restlichen drei Prozent sind Berufs- und Zeitsoldaten.