Leichtathletik-WM: Weitspringer Howard verpasst Finale deutlich

SID
Leichtathletik-WM: Weitspringer Howard verpasst Finale deutlich

Der deutsche Meister Julian Howard (Karlsruhe) hat bei der Leichtathletik-WM in London das Finale im Weitsprung (Samstag, 21.05 Uhr MESZ/ARD und Eurosport) klar verpasst und ist damit als erster DLV-Athlet bei den Titelkämpfen an der Themse ausgeschieden. Der 28-Jährige, der seine Bestleistung in diesem Jahr auf 8,15 m verbessert hatte, kam nicht über 7,72 m hinaus und blieb deutlich unter der geforderten Weite (8,05).
Am Ende hätten über die Weitenregel schon 7,91 m gereicht, die "wären drin gewesen. Ich habe alles dafür getan, ich war in einer super Verfassung", sagte Howard: "Ich hätte den letzten Sprung nicht ungültig machen dürfen." Trotzdem sei er "mega stolz, es hierher geschafft zu haben. Ich habe es in vollen Zügen genossen, hier springen zu dürfen."
Top-Favorit Luvo Manyonga qualifizierte sich mit 8,12 m souverän für den Kampf um Gold. Der Südafrikaner führt mit seinem Afrika-Rekord von 8,65 m die Weltbestenliste an.
Alexander Menkow, Weltmeister von Moskau 2013, sprang 8,07 m und ist ebenso im Finale dabei. Nach dem Dopingskandal in Russland ist Menkow an der Themse als neutraler Athlet am Start.
London-Olympiasieger und Titelverteidiger Greg Rutherford (Großbritannien) hatte seinen Start bei seiner Heim-WM verletzungsbedingt absagen müssen.