Leichtathletik-WM: Stabhochspringerin Ryzih wird Fünfte

SID
Leichtathletik-WM: Stabhochspringerin Ryzih wird Fünfte

Stabhochspringerin Lisa Ryzih (Ludwigshafen) hat bei der Leichtathletik-WM in London Platz fünf belegt und damit eine Medaille knapp verpasst. Die Vize-Europameisterin übersprang im Olympiastadion 4,65 m und scheiterte danach dreimal an der neue persönlichen Bestmarke von 4,75 m. Ein vermeidbarer Fehlversuch bei der Einstiegshöhe von 4,45 m kostete die 28-Jährige schließlich Bronze.
Gold sicherte sich überlegen Olympiasiegerin Ekaterini Stefanidi (Griechenland) mit Landesrekord von 4,91 m vor der Olympiazweiten Sandi Morris aus den USA (4,75). Titelverteidigerin Yarisley Silva (Kuba) und die Venezolanerin Robeilys Peinado sicherten sich höhengleich mit Ryzih jeweils Bronze, beide leisteten sich einen Fehlversuch weniger als die deutsche Meisterin.
Hallen-Weltrekordlerin Jennifer Suhr (USA) war bereits in der Qualifikation gescheitert. Ryzih hatte als einzige der drei deutschen Starterinnen die Vorausscheidung am Freitag überstanden. Die deutsche Rekordhalterin Silke Spiegelburg (Leverkusen) war ebenso ausgeschieden wie die erst 21 Jahre alte WM-Debütantin Friedelinde Petershofen (Potsdam). 
Deutsche Stabhochspringerinnen hatten zuvor bei Weltmeisterschaften zwei Silbermedaillen durch Annika Becker (2003) und Martina Strutz (2011) geholt. Ryzihs Schwester Nastja war 1999 in Maebashi/Japan Hallen-Weltmeisterin.