Leichtathletik-WM: Flitzer crasht 100-Meter-Rennen

Leichtathletik-WM: Flitzer crasht 100-Meter-Rennen

Kuriose Überraschung bei der Leichtathletik-WM in London: Kurz vor dem 100-Meter-Rennen hat ein Zuschauer den Stars auf der Bahn die Show gestohlen. Der Mann flitzte nackt durch das Stadion.

Das 100-Meter-Rennen der Männer gilt als einer der Höhepunkte jeder Leichtathletik-WM. Doch bevor die Top-Läufer rund um den Jamaikaner Usain Bolt an den Start gingen, sorgte ein Flitzer für richtig viel Trubel!

Der Nackedei schlich sich auf die Laufbahn im Londoner Stadion. Dort rannte der langhaarige, leicht angegraute Mann zunächst den Ordnern davon. Ob er sich auch für den 100-Meter-Lauf empfehlen wollte? Eher nicht. Stattdessen brachte der Flitzer aber eine Botschaft mit zur Leichtathletik-WM: "Peace + Love" (zu Deutsch: Frieden + Liebe) hatte er in großen Buchstaben auf seine nackte Brust geschrieben.

Nur mit Turnschuhen bekleidet konnte der Mann im Adamskostüm den Sicherheitskräften zunächst entkommen. Dann schaffte es ein Ordner, den Flitzer über eine Werbebande zu rempeln. Als ihn die Sicherheitsleute abführen, zeigte der Flitzer dem jubelnden Publikum und den Kameras das Peace-Zeichen.

Auch beim anschließenden 100-Meter-Rennen kam es zu einer Überraschung: Top-Favorit Usain Bolt musste sich im letzten großen Einzelrennen seiner Karriere geschlagen geben. Mit einer Zeit von 9,95 Sekunden sicherte er sich bei der Leichtathletik-WM in London nur Bronze. Es gewann der US-Amerikaner Justin Gatlin (9,92 Sekunden) vor seinem Landsmann Christian Coleman (9,94 Sekunden).