Leichtathletik: Sprung in eine neue Welt der Leichtathletik

Berlin fliegt: Melanie Bauschke war am Brandenburger Tor die Sportlerin, die am meisten Punkte für Deutschland sammelte

Berlin.  Als das deutsche Team sich nach dem Ende der Veranstaltung "Berlin fliegt" fürs Mannschaftsfoto aufstellte, schlich Stabhochsprung-Weltmeister Sam Kendricks von hinten heran. Kaum klickten die Kameras, sprang der Amerikaner feixend hoch, um mit im Bilde zu sein. Die Zuschauer, die noch auf der Tribüne am Brandenburger Tor ausharrten, hatten Spaß. "Amerikaner beherrschen die Show eben perfekt", sagte Clemens Prokop, der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). So ist es gewollt beim Umzug der Sportart in die Innenstädte: gute Stimmung erzeugen, ihre Stars einem neuen Publikum näher bringen. Natürlich auch gute Leistungen zeigen. Die USA gewannen vor Deutschland und Großbritannien.

Raus aus den Stadien, rein in die Städte

Beim DLV sprach man euphorisch von 4200 Zuschauern bei dem knapp zweistündigen Wettkampf. Mögen es auch ein paar weniger gewesen sein – die dabei waren, hatten Freude. "Es ist ein tolles Erlebnis", sagte die Berliner Weitspringerin Melanie Bauschke, "wir müssen raus aus den Stadien, rein in die Städte. Hier wird jeder Athlet gefeiert." Die 29-Jährige holte die meisten Punkte für ihr Team, das Sprinterin Gina Lückenkemper und Stabhochspringer Karsten Dilla komplettierten. Bauschke sprang sogar in allen vier Durchgängen weiter als Tianna Bartoletta. Die US-Olympiasiegerin resümierte trotzdem: "Ich hatte einen schönen Tag hier."

Sicher hat dazu beigetragen, das die siegreiche Mannschaft bei der siebten Auflage dieses noch immer neuen Formats 24.000 Eu...

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