Leichtathletik: Schöne Bühne für die Leichtathletik

Ein Sonnenschein zum Anfassen: Gina Lückenkemper mag ihre Fans. Und die Fans mögen die Sprinterin

Berlin.  Wer wissen will, wie es am Ende der Saison noch um die Motivation der deutschen Leichtathleten steht, die in diesem Sommer so viele positive Schlagzeilen geschrieben haben, muss nur Gina Lückenkemper zuhören. Am Sonntag beim Istaf im Olympiastadion (Beginn 14.30 Uhr) startet die 20-Jährige sowohl über 100 Meter als auch in der Sprintstaffel. Ganz schön viel, was sie sich da drei Tage nach dem Meeting in Zürich aufbürdet, aber: "Die Kulisse in Berlin ist der Wahnsinn. Letztes Jahr durfte ich nach dem Sieg über 200 Meter eine Ehrenrunde laufen, vor meinem Publikum. 45.000 Leute stehen für mich auf und klatschen", erinnert sie sich, "das ist so geil, davon will ich einfach mehr."

21 Medaillengewinner aus London sind am Start

Auch den Fans scheint der Hunger nicht vergangen zu sein. Jedenfalls ist Meeting-Direktor Martin Seeber zufrieden. "Die 50.000 werden wir wohl nicht schaffen, aber 45.000 Zuschauer kommen sicher", sagt er. So schreibt das Istaf schwarze Zahlen. Obwohl der Etat um 100.000 auf 1,8 Millionen Euro gestiegen ist, obwohl die erstmalige Installation einer Bühne über der Laufbahn nicht billig war. Und obwohl auch das Starterfeld ein sehr erlesenes ist.

Es scheint sogar so stark wie lange nicht. Es gibt ein Stakkato an Spitzensport in nur 2:45 Stunden Hauptprogramm (ab 16 Uhr). Acht aktuelle Weltmeister sind am Start, 21 Medaillengewinner aus London, acht Sportler, die in ihrer Karriere Olympiasieger wurden. Am stärksten ist der Speerwurf besetzt mit Weltmeister Johanne...

Lesen Sie hier weiter!