Leichtathletik: Robert Harting nähert sich seiner Bestform

Robert Harting bei der Team-EM in Lille

Lille.  Robert Harting hatte Spaß. Natürlich, sein Trikot blieb heil diesmal, es handelte sich ja in Lille um eine Team-Europameisterschaft, nicht um Olympische Spiele. Aber der 32-jährige Berliner hüpfte, lachte, schüttelte die Faust. 66,30 Meter, Saisonbestleistung, im letzten Versuch den Polen Robert Urbanek von Platz eins verdrängt – das sind Momente, wie sie der Diskuswerfer liebt. "Wenn der Wettkampf so aufhört, mit ein bisschen Adrenalin, mit Freude, mit einem guten, runden Wurf, dann kann man sich nicht beschweren", sagte er.

Er war einer von sieben deutschen Disziplinsiegern in Lille. Deutschland hat diesen speziellen EM-Titel zum dritten Mal gewonnen und sechs Wochen vor der Weltmeisterschaft in London eine starke Generalprobe abgeliefert. In Abwesenheit von Titelverteidiger Russland, der als Folge seines Dopingskandals von Wettkämpfen suspendiert ist, machten die deutschen Athleten deutlich, dass sie in der Breite derzeit die Nummer eins Europas sind. Dafür ist nicht nur Robert Harting, sondern vor allem die junge Garde verantwortlich.

Konstanze Klosterhalfen souverän über 1500 m

So schrieb Konstanze Klosterhalfen das nächste Kapitel ihres diesjährigen Läufermärchens. Die erst 20 Jahre alte Leverkusenerin ließ über 1500 Meter der Konkurrenz keine Chance und hatte nach 4:09,57 Minuten mehr als zweieinhalb Sekunden Vorsprung. Ihre Glanzform bestätigte Pamela Dutkiewicz (Wattenscheid), die als Siegerin über 100 Meter Hürden in 12,75 Sekunden der weißrussischen WM-Dritten Alina T...

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