Leichtathletik: Kurz vor Leichtathletik-WM: Behindertensportler tödlich verunglückt

Die am Freitag beginnenden Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Behinderten in London sind kurz vor dem Start von einem tödlichen Zwischenfall überschattet worden. Der Wurfspezialist Abdullah Hayayei (36) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kam am Dienstagnachmittag auf dem Trainingsgelände in Newham unter noch ungeklärte Umständen ums Leben.

Die am Freitag beginnenden Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Behinderten in London sind kurz vor dem Start von einem tödlichen Zwischenfall überschattet worden. Der Wurfspezialist Abdullah Hayayei (36) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kam am Dienstagnachmittag auf dem Trainingsgelände in Newham unter noch ungeklärte Umständen ums Leben.

Das teile das Internationale Paralympische Komitee (IPC) in der Nacht zum Mittwoch mit. Ärzte und Sanitäter konnten den Sportler nicht mehr retten, er verstarb im Stadion. Über die genauen Todesumstände soll am Mittwoch in einer Pressekonferenz informiert werden. Hayayei, der bei der WM an den Wettbewerben im Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen teilnehmen wollte, soll nach Angaben der Daily Mail von einem Metallmast erschlagen worden sein.

"Wir sind tief bestürzt über diesen tragischen Vorfall und im Schockzustand. Die Gedanken sind bei Abdullahs Familie, seinen Freunden und Mannschaftskollegen", sagte IPC-Präsident Philip Craven.

Während der Eröffnungsfeier der Para-Leichtathletik-WM am Freitag im Londoner Olympiastadion wird es zum Gedenken an Hayayei eine Schweigeminute geben.