Leichtathletik: Gabius in Frankfurt: Kein neuer Marathon-Rekord

Der deutsche Rekordler Arne Gabius hat beim Frankfurt-Marathon eine neue Bestmarke verpasst und Platz sechs belegt. Der 36-Jährige, der am Donnerstag erstmals Vater geworden war, kam in der hessischen Metropole nach 2:09:59 Stunden ins Ziel und blieb damit auch wegen der Windböen von Sturm "Herwart" über seinem eigenem Rekord (2:08:33). Es gewann Shura Tola aus Äthiopien in 2:05:50.

Der deutsche Rekordler Arne Gabius hat beim Frankfurt-Marathon eine neue Bestmarke verpasst und Platz sechs belegt. Der 36-Jährige, der am Donnerstag erstmals Vater geworden war, kam in der hessischen Metropole nach 2:09:59 Stunden ins Ziel und blieb damit auch wegen der Windböen von Sturm "Herwart" über seinem eigenem Rekord (2:08:33). Es gewann Shura Tola aus Äthiopien in 2:05:50.

Gabius sicherte sich in Frankfurt allerdings den deutschen Meistertitel, der im Rahmen der Veranstaltung vergeben wurde. Seit seinem Rekordlauf von 2015 hatte Gabius wegen Verletzungen keinen Marathon mehr beenden können.

"Ich wollte unbedingt das dritte Mal in Frankfurt unter 2:10 Stunden laufen. Das habe ich geschafft. Was will man mehr?", sagte Gabius im Hessischen Rundfunk: "Wir haben am Ende nochmal ordentlich Gegenwind gehabt. Da habe ich alles auf eine Karte gesetzt."

Gabius betonte zudem erneut, dass er bei der Heim-EM in Berlin im kommenden Jahr trotz der nun erreichten Marathon-Qualifikation lieber über 10.000 m starten wolle: "25 Runden im Olympiastadion - das ist auch super."

Heinig holt deutschen Meistertitel der Frauen

Bei den Frauen sicherte sich Katharina Heinig (Frankfurt) in der EM-Norm von 2:29:29 Stunden den deutschen Meistertitel. Im Gesamtklassement kam sie als beste Europäerin auf Platz acht, Fate Tola (Braunschweig/2:30:12) wurde Neunte. Es gewann Topfavoritin Vivian Cheruiyot (Kenia) in 2:23:35. Die Olympiasiegerin über 5000 m absolvierte in Frankfurt erst ihren zweiten Marathon.

Sturm "Herwart" hatte auch in Frankfurt für windige und damit alles andere als optimale Verhältnisse gesorgt. "Das Wetter kann man nicht ändern", hatte Gabius vor dem Start gesagt, allerdings betont: "Die Beine fühlen sich fast schon zu gut an".

So ging Gabius das Rennen auch an. Obwohl er früh fast alle seine Tempomacher verlor, lief er zur Halbzeit deutlich schneller als die angepeilten 64:15 Minuten. Doch kurz vor Kilometer 30 musste Gabius seine kleine Gruppe ziehen lassen und war fortan fast durchgängig auf sich alleine gestellt. Zwar holte Gabius noch einmal auf, am Ende reichte es für den Rekord jedoch nicht ganz.

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