Leichtathletik: Diskus-Olympiasieger Christoph Harting weist Medienbericht zurück

Christoph Harting hat einen Medienbericht über eine alkoholisierte Autofahrt vehement zurückgewiesen. Es handele sich dabei um eine "erlogene Falschdarstellung", teilte der 27-Jährige auf Anfrage mit und schloss auch juristische Schritte nicht aus.

Christoph Harting hat einen Medienbericht über eine alkoholisierte Autofahrt vehement zurückgewiesen. Es handele sich dabei um eine "erlogene Falschdarstellung", teilte der 27-Jährige auf Anfrage mit und schloss auch juristische Schritte nicht aus.

"Ich werde mich mit meinen Anwälten beraten und weitere rechtliche Schritte besprechen, da es sich hier meiner Ansicht nach um eine bewusste Diffamierung handelt", erklärte Harting weiter.

Zuvor hatte die Bild-Zeitung berichtet, dass Harting, der Bundespolizist ist, einen Unfall verursacht und inzwischen den Führerschein verloren habe. Die Bundespolizei teilte auf Anfrage mit, der Vorfall werde gegenwärtig geprüft.

Clemens Prokop äußert sich nicht

Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), äußerte sich mit dem Verweis auf ein laufendes Verfahren nicht.

Harting hatte im vergangenen Jahr in Rio die Goldmedaille im Diskuswurf gewonnen. Für die am Freitag beginnenden Weltmeisterschaften in London (4. bis 13. August) hat er sich nicht qualifiziert.

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