Leichtathletik: BLV-Präsident Janetzky und Bürgermeister Müller gegen Umbau des Olympiastadions

Präsident Gerhard Janetzky vom Berliner Leichtathletik-Verband (BLV) begrüßt den Einsatz des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller gegen den Verzicht auf Leichtathletik-Wettkämpfe im Berliner Olympiastadion. "Die blaue Laufbahn muss erhalten bleiben, aber mehr Flexibilität für unterschiedliche Nutzungsformen des Olympiastadions ist nicht verkehrt, wenn das technisch machbar und finanzierbar ist", sagte Janetzky.

Präsident Gerhard Janetzky vom Berliner Leichtathletik-Verband (BLV) begrüßt den Einsatz des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller gegen den Verzicht auf Leichtathletik-Wettkämpfe im Berliner Olympiastadion. "Die blaue Laufbahn muss erhalten bleiben, aber mehr Flexibilität für unterschiedliche Nutzungsformen des Olympiastadions ist nicht verkehrt, wenn das technisch machbar und finanzierbar ist", sagte Janetzky.

SPD-Politiker Müller hatte sich am Sonntag im Rahmen des ISTAF für Leichtathletik-Veranstaltungen in der traditionsreichen Arena stark gemacht. "Die Leichtathletik gehört zu Berlin. Sie wird in diesem Stadion bleiben. Sie wird auch in den nächsten Jahrzehnten hier zu finden sein", sagte er vor 42.500 Zuschauern beim ISTAF. Zur Freude von Janetzky: "Es wird Zeit, dass nun alle Beteiligten die Debatte über ein Stadion ohne Laufbahn beenden."

Berlins Fußball-Bundesligist Hertha BSC hatte zuletzt als wichtigster Mieter mit einem Auszug aus der Arena gedroht, weil das Stadion bei Heimspielen oft nur zur Hälfte gefüllt ist. Derzeit wird über einen Umzug in eine neue Arena und über einen Umbau des Olympiastadions diskutiert.

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