Leichtathletik: 71 deutsche Leichtathleten für WM nominiert

Johannes Vetter hält seit Dienstag den deutschen Rekord im Speerwurf

Berlin.  Bis vor Kurzem war Olympiasieger Thomas Röhler die sicherste Medaillen-Bank des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) für die Weltmeisterschaften vom 4. bis 13. August in London. Doch seit dem Sportfest in Luzern am Dienstagabend ist der Speerwerfer aus Jena seine Favoritenrolle los, was im DLV allerdings keine Sorgen auslösen wird. Denn Röhler wird in seiner Rolle als Titelaspirant nun von einem deutschen Konkurrenten bedrängt.

Gleich vier Mal weiter als 90 Meter

Johannes Vetter (Offenburg) übertraf erstmals die 90-Meter-Marke, das gleich vier Mal in sechs Versuchen und schließlich mit dem deutschen Rekord von 94,44 Metern. "Es ist wie mit einer Wundertüte", sagte er, "so richtig wusste ich nicht, was in mir steckt." Nun weiß er es, Röhler und der Rest der Welt haben auch einen Eindruck bekommen, wohin die Reise in London gehen könnte.

Dass sie die Reise in Britanniens Hauptstadt antreten dürfen, wissen seit Mittwoch insgesamt 71 deutsche Leichtathleten. So viele nominierte der DLV, und neben den Speerwerfern gelten die 4x100-Meter-Staffel der Frauen , Julia und Robert Harting (beide SCC), Nadine Müller (Halle/Saale, alle Diskus), 1500-Meter-Shootingstar Konstanze Klosterhalfen (Leverkusen), Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause (Trier), Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz (Wattenscheid), Siebenkämpferin Carolin Schäfer (Frankfurt) und Zehnkämpfer Rico Freimuth (Halle/Saale) als größte deutsche Hoffnungsträger.

Svea Köhrbrück in der 4x400-Meter-Staffel dabei

Der DLV entschied, kei...

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