Leichtathletik-WM: 110 m Hürden: Jamaikaner McLeod holt Gold

Omar McLeod (Jamaika) ist erstmals Weltmeister über 110 m Hürden. Der Olympiasieger setzte sich im Finale der Leichtathletik-WM in London in 13,04 Sekunden vor Titelverteidiger Sergej Schubenkow (13,14) durch. Der Russe war nach dem Ausschluss seiner Mannschaft wegen systematischen Dopingbetrugs als neutraler Athlet am Start. Bronze ging an Vize-Europameister Balazs Baji, der in 13,28 Sekunden die erste WM-Medaille für Ungarn über 110 m Hürden holte.

Omar McLeod (Jamaika) ist erstmals Weltmeister über 110 m Hürden. Der Olympiasieger setzte sich im Finale der Leichtathletik-WM in London in 13,04 Sekunden vor Titelverteidiger Sergej Schubenkow (13,14) durch. Der Russe war nach dem Ausschluss seiner Mannschaft wegen systematischen Dopingbetrugs als neutraler Athlet am Start. Bronze ging an Vize-Europameister Balazs Baji, der in 13,28 Sekunden die erste WM-Medaille für Ungarn über 110 m Hürden holte.

Weltrekordler Aries Merritt (USA), der sich 2015 einer Nierentransplantation unterziehen musste, wurde Fünfter (13,31). Schubenkow gewann in London die erste Medaille für das Team der neutralen Athleten.

Der deutsche Meister Matthias Bühler hatte den Endlauf deutlich verpasst. Der 29-Jährige aus Frankfurt/Main war am Sonntag in seinem Halbfinale in schwachen 13,79 Sekunden Letzter geworden. Nach dem Rennen hatte sich Bühler bitterlich über angeblich mangelnde finanzielle Unterstützung und geringe Wertschätzung für deutsche Leichtathleten beklagt.

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