Leicester-Trainer: "Wenn sich Mahrez nicht reinhängt, spielt er nicht"

Der Algerier hat klargemacht, dass er den Meister von 2016 verlassen möchte. Sein Coach warnt ihn aber davor, sich nun hängen zu lassen.

Am Freitag hat Leicester City mit der Vorbereitung auf die neue Saison in der Premier League begonnen. Mit dabei ist auch Riyad Mahrez - obwohl der Algerier vor einiger Zeit klargestellt hat, dass er den Klub verlassen möchte, um sich einem größeren Verein anzuschließen. "Dadurch, dass er das gesagt hat, wissen wir, was los ist. Aber am Ende ist er immer noch vertraglich an den Klub gebunden", sagte Foxes-Trainer Craig Shakespeare laut Daily Mail.

Solange sich allerdings kein anderer Verein ernsthaft für den Mittelfeldmann interessiert, wird der weiterhin für Leicester kicken und auch das anstehende Trainingslager in Österreich sowie die Asien-Tour des Meisters von 2016 mitmachen. "Wenn er aufgestellt wird, muss er Leistung bringen. Wenn er sich nicht reinhängt, spielt er nicht", machte Shakespeare seinen Standpunkt deutlich.

"Ich werde ein Einzelgespräch mit ihm führen, dann werde ich eine Vorstellung davon bekommen, wie er denkt", so der Foxes-Coach. Angeblich soll Arsenal Interesse am Flügelspieler haben, doch die von Leicester wohl geforderten 60 Millionen Euro sollen die Gunners noch abschrecken. "Ich weiß, dass Riyad ambitioniert ist. Und ich denke, dass man das niemandem vorwerfen kann, wenn er Ambitionen hat", konnte Shakespeare den Wechselwunsch seines Stars ein wenig nachvollziehen.