Lehrerin schmeißt hin und hat eine Nachricht an alle Eltern

Es war lange ihr Traumjob, doch nach wenigen Berufsjahren schmeißt eine Lehrerin aus Texas alles hin. In einem emotionalen Facebook-Post erklärt die frustrierte Pädagogin ihre Entscheidung, die vor allem mit den Eltern ihrer Schüler zusammenhängt.

Diese Lehrerin hat eine klare Botschaft an alle Eltern. (Bild-Copyright: Julia Marburger/Facebook)

Zwei Jahre lang hat Julie Marburger aus Texas als Klassenlehrerin gearbeitet. Doch zum Ende des Jahres ist Schluss. Schuld daran seien aber nicht die Lehrpläne, wie sie in einem Beitrag auf Facebook schreibt, der aktuell viral geht. Vielmehr zieht sie die Eltern in die Verantwortung, wie sie zu Beginn ihres Postings berichtet:

Ich habe die Arbeit heute früher verlassen, nachdem mich ein Vorfall mit einem Elternteil emotional so aufwühlte, dass es mir unmöglich war, die Arbeit fortzusetzen. Ich habe die Entscheidung, als Lehrerin am Ende des Jahres aufzuhören, bereits getroffen. Und heute weiß ich nicht, ob ich das noch so lange machen möchte. Eltern sind viel zu respektlos geworden und ihre Kinder sind noch schlimmer.

Was war vorgefallen? An diesem Tag hatte eine Mutter der Lehrerin “sehr unverschämt” erklärt, dass es ihrer Meinung nach falsch gewesen sei, ihr Kind für dessen Verhalten zur Verantwortung zu ziehen.

Dabei sei alles, was Julie Marburger von Eltern verlange, Respekt für die harte Arbeit, die Lehrer tagtäglich leisten: “Die meisten Eltern verbringen nicht mehr als ein paar Stunden am Tag mit ihren Kindern, aber wir verbringen acht Stunden mit ihren und 140 anderen. Ist es zu viel, ein wenig normale Höflichkeit und einen zivilen Umgangston zu erwarten?”, fragt sie.

Wie Julie Marberger betont, sei es immer ihr Traum gewesen, eine eigene Klasse zu haben. Aus diesem Grund breche es ihr das Herz, bereits nach zwei Jahren so desillusioniert zu sein. Mit ihrer Meinung sei sie nicht alleine. Sie kennen viele Kollegen, denen es ähnlich ergehe. Die Eltern sollten deshalb aufhören, ihre Kinder zu verhätscheln, so ihre eindringliche Botschaft. Das sei weder der Gesellschaft, noch den Kindern gegenüber fair.

Diese Geschichte ging auch viral.