Lehrer malte "Word“ auf Tafeln - nun bekommt seine Schule Computer

Etwas mehr als einen Monat ist es her, dass im Netz ein ziemlich absurdes Foto die Runde machte. Weil es an einer ghanaischen Schule keine Rechner gab, malte ein Lehrer das Microsoft-Word-Fenster für seine Schüler an die Tafel. Daraufhin meldete sich nicht nur Microsoft bei dem Pädagogen …

Auf diese Weise musste der Lehrer seinen Schülern Microsoft Word demonstrieren (Bild: Facebook)

Richard Appiah Akoto ist Lehrer an der “Betenase Junior High School“ in Ghana. Er unterrichtet das Fach Informations- und Kommunikationstechnologie, kurz ICT, in dem alle Schüler in einem landesweiten Test geprüft werden. Wie aber sollte er ihnen ohne Computer beibringen, wie man mit einem Computer arbeitet? Indem man auf das zurückgreift, was einem zur Verfügung steht.

Der 33-Jährige griff also zur Kreide und malte das Microsoft-Word-Fenster mit allen dazu gehörigen Symbolen an die Tafel, auf dass seine Schüler es von dort in ihre Hefte übertragen konnten. Ein Foto davon wurde bei Facebook gepostet – und fand eine Resonanz, die das Lernen an der Schule von Grund auf verändert hat.

Durch den engagierten Lehrer wurde Microsoft Africa auf die Missstände an der Schule aufmerksam und versprach, zu helfen. Mit einem Gerät samt Zugängen zum Microsoft Technologiekompetenz-Programm. Dazu wurde Akoto laut der Nachrichtenseite “Quartz“ eingeladen, nach Singapur zu reisen, um dort an einem Kongress für Digitale Bildung teilzunehmen.

Neben Microsoft fanden sich noch andere Unternehmen, die der Schule wie auch einigen Privatpersonen auf die digitalen Sprünge helfen wollten. Und so können die Schüler ihre Computerkenntnisse jetzt an richtigen Notebooks erwerben, wie dieses Bild von Richard Appiah Akoto zeigt:

Eine wirklich inspirierende Geschichte, die zeigt, dass sich Mühe durchaus lohnen kann.