Leander Haußmanns "Stasikomödie" erhält Prädikat "besonders wertvoll"

"Stasikomödie": Stasi-Offizier Siemens (Henry Hübchen) mit seinem Mitarbeiter Ludger (David Kross). (Bild: Constantin Film)
"Stasikomödie": Stasi-Offizier Siemens (Henry Hübchen) mit seinem Mitarbeiter Ludger (David Kross). (Bild: Constantin Film)

Leander Haußmanns (62) neuer Kinofilm "Stasikomödie" (Kinostart am 19. Mai 2022) ist mit dem höchsten Filmprädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet worden. Nach den Kinoerfolgen "Sonnenallee"(1999) und "NVA" (2005) ist es der Abschluss von Haußmanns DDR-Trilogie.

In der Begründung der FBW-Jury (Deutsche Film- und Medienbewertung) heißt es, die Komödie sei "eine nostalgische Achterbahnfahrt der Gefühle durch ein Leben voller Geheimnisse, gespickt mit einer ordentlichen Portion Selbstironie". Es mache "Spaß, sich zu erinnern und in diese Vergangenheit einzutauchen".

Subkulturen im Ostberlin der 1980er-Jahre

"Stasikomödie" erzählt von den Subkulturen im Ostberlin der 1980er-Jahre und lässt das Publikum in die damalige Bohème des Prenzlauer Bergs eintauchen.

In den Hauptrollen sind David Kross (31) als junger und Jörg Schüttauf (60) als älterer Stasi-Mitarbeiter Ludger Fuchs zu sehen, der als Stasi-Spitzel in der Berliner Kulturszene unterwegs war. Und Henry Hübchen (74) spielt Stasi-Offizier Siemens. Margarita Broich (61) und Antonia Bill (34) teilen sich die Rolle seiner Frau Corinna. Leander Haußmann war neben der Regie auch für das Drehbuch verantwortlich.

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