Lawrow gibt Westen Schuld an Ausweitung des Krieges

Moskau hat im Krieg in der Ukraine mit neuen Gebietseinnahmen gedroht. Daran seien die Waffenlieferungen des Westens an Kiew schuld. Es gehe nicht mehr nur um den Donbas mit den von Russland anerkannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk und um die südukrainischen Gebiete Cherson und Saporischschja, sondern auch um "eine Reihe anderer Territorien", sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow im Interview des Moskauer staatlichen Fernsehsenders RT.

"Dieser Prozess geht weiter, er geht folgerichtig und mit Nachdruck weiter. Denn: Wir können nicht zulassen, dass der Teil der Ukraine, den Selenskyj kontrollieren wird, oder wer auch immer ihn ersetzen wird, Waffen hat, die eine direkte Bedrohung für unser Territorium darstellen", so Lawrow.

Um noch mehr Waffen hat unterdessen die ukrainische Präsidentengattin Olena Selenska in den USA gebeten.

Sie sagte: "Ich bitte um etwas, um das ich nie bitten wollte. Ich bitte um Waffen. Waffen, die dazu dienen sollen, unsere Heimat zu schützen und das Recht, dort leben zu dürfen."

Unterdessen haben ukrainische Streitkräfte eine Brücke angegriffen und schwer beschädigt, die für die Versorgung russischer Truppen in der Südukraine von entscheidender Bedeutung war.

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