Lava fließt auf neu geformte Halbinsel im Meer

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Ein neuer und stetiger Lavastrom hat sich aus dem Vulkan auf La Palma ins Meer ergossen, nachdem sich am Freitag ein neuer Schlot geöffnet hatte.

Das Lava aus dem Vulkan Cumbre Vieja auf der Kanareninsel war in den Ozean vorgedrungen und hatte eine neue Halbinsel mit einer Höhe von 50 Metern und einer Breite von 320 Metern geschaffen.

Nach amtlichen Informationen wurden in dem betroffenen Gebiet um den Höhenzug Cumbre Vieja im Süden der Insel bereits mehr als 700 Hektar mit einer schwarzen, meterdicken Schicht aus rund 1000 Grad heißer Lava bedeckt. Diese Fläche entspricht ungefähr 1000 Fußballfeldern.

Über 1000 Gebäude wurden völlig zerstört. Rund 6000 Bewohner kleinerer Ortschaften wurden aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht.

La Palma, die bei Touristen weniger bekannt ist als andere Kanareninseln wie Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura oder Lanzarote, war am Dienstag zum Katastrophengebiet erklärt worden. Die Schäden belaufen sich nach Schätzungen der Regionalregierung bereits auf mehrere Hundert Millionen Euro. Schwer betroffen ist vor allem der für die Insel immens wichtige Bananenanbau, von dem etwa die Hälfte der etwa 85.000 Einwohnern direkt oder indirekt lebt und der sich schon vor dem Vulkanausbruch in der Krise befand.

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