"Lassie im echten Leben" - Hündin holt nach Autounfall in den USA Hilfe

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Die Unfallstelle (AFP/-)

In den USA hat ein Hund echte "Lassie"-Qualitäten bewiesen: Nach einem Autounfall ihres Besitzers im US-Bundesstaat Vermont führte die Hündin die Polizei zu den verletzten Insassen, wie die Beamten am Dienstag (Ortszeit) auf Facebook mitteilten. Der Hundebesitzer sowie ein weiterer Insasse waren aus dem Auto geschleudert worden, nachdem das Fahrzeug die Leitplanke durchbrochen hatte.

Die beiden Verletzten wiesen bereits erste Anzeichen einer Unterkühlung auf. Die einjährige Hündin namens Tinsley rannte nach dem Unglück am Montagabend die Autobahn an der Grenze zum benachbarten US-Bundesstaat New Hampshire entlang, Autofahrer alarmierten daraufhin die Polizei.

Polizisten versuchten, die Shiloh-Shepherd-Hündin einzufangen. Die Hündin entwischte jedoch immer wieder und führte die Beamten schließlich zu der durchbrochenen Leitplanke, wo sie den schwer beschädigten Pickup entdeckten.

Es sei offensichtlich gewesen, dass die Hündin versucht habe, den Polizisten "etwas zu zeigen", berichtete der Polizist Daniel Baldassarre, dem Nachrichtensender WCVB. Sie sei immer wieder weggerannt, aber nur so weit, dass die Beamten noch folgen konnten. "Es war wie: 'Folgt mir, folgt mir.' Und das taten sie, und als sie zu ihrer Überraschung die beschädigte Leitplanke sahen und wie der Hund nach unten schauten, konnten sie es fast nicht glauben."

Baldassarre sprach von einer "Lassie-Geschichte im echten Leben", weil wie in der bekannten Fernsehserie ein Hund Hilfe für Menschen in Not geholt habe.

"Sie ist mein kleiner Schutzengel", sagte Tinsleys Besitzer Cam Laundry, der bei dem Unfall nicht schwer verletzt wurde, dem Sender WCVB. "Es ist ein Wunder, dass sie diese Art von Intelligenz hat, um zu tun, was sie getan hat." Belohnt wurde die Hündin für ihren Einsatz laut Laundry mit Wildfleisch.

Am Dienstag hatten kroatische Medien über die Heldentat eines Schlittenhundes berichtet. Der Hund legte sich demnach auf den Wanderer Grga Brkic, nachdem dieser in eine Bergschlucht gefallen war, und wärmte ihn 13 Stunden lang gewärmt, bis die Rettungsdienste eintrafen. "Die Freundschaft und die Liebe zwischen Menschen und Hunden sind grenzenlos", schwärmte der kroatische Bergrettungsdienst auf seiner Facebook-Seite.

noe/yb

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