Laptops dürfen bei Flügen in die USA weiter ins Handgepäck

Trotz der Insolvenz von Air Berlin sind die Ticketpreise der Billigflieger im Sommer weiter gefallen, wie eine am Montag veröffentlichte Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ergab

Flugpassagiere, die von Europa in die USA reisen, dürfen vorerst weiterhin ihr Laptop oder Tablet im Handgepäck mitnehmen. Wie US-Heimatschutzminister John Kelly am Mittwoch in Washington mitteilte, wird bis auf Weiteres auf das zwischenzeitlich erwogene Verbot dieser Geräte in der Kabine bei Verbindungen aus Europa verzichtet.

Wegen der Befürchtung, in den Geräten könnten Sprengsätze versteckt sein, hatten die USA im März ein solches Verbot für Flüge aus acht muslimischen Ländern verhängt. Auf diesen Flügen müssen Laptops und andere Geräte, die größer sind als ein Smartphone, seitdem am Check-in-Schalter mit aufgegeben werden.

Statt einer Ausweitung dieses Verbots auf die Flüge aus Europa sollen nun die Sicherheitsvorschriften für sämtliche Fluggesellschaften erheblich verschärft werden, wie Kelly sagte. Als Beispiele nannte er intensivere Überprüfungen elektronischer Geräte und gründlichere Hintergrundchecks bei Flugpassagieren.

Die Überlegungen der US-Regierung, Laptops und Tablets auch bei Flügen aus Europa zu untersagen, hatten Proteste in der EU ausgelöst. Verwiesen wurde unter anderem darauf, dass Geschäftsreisende dann nicht mehr an Bord arbeiten könnten, was erhebliche wirtschaftliche Einbußen zur Folge hätte.