Langfristig Rentenplus von 2,3 Prozent im Schnitt vorhergesagt

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Nach deutlichen Erhöhungen der gesetzlichen Rente in den kommenden zwei Jahren müssen sich die Rentnerinnen und Rentner in Deutschland wieder auf Nullrunden einstellen. Gemäß gesetzlicher Mechanismen zur Stabilisierung werde es wieder zu solchen Nullrunden kommen, sagte Anja Piel vom Vorstand der Rentenversicherung am Mittwoch in Berlin. Die Rentenhöhe steige stets in "einer Wellenbewegung", die über mehrere Jahre betrachtet werden müsse.

Nach dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Entwurf des Rentenversicherungsberichts 2021 wird nach derzeitigem Stand eine durchschnittliche Steigerungsrate von 2,3 Prozent bis 2035 erwartet. Insgesamt gehen die Schätzer nach aktueller Berechnung von einem Rentenplus von 37 Prozent bis dahin aus.

Am Vortag war bekannt geworden, dass die Renten im kommenden Juli in Westdeutschland um 5,2 Prozent und im Osten um 5,9 Prozent steigen könnten. 2023 könnten die Bezüge im Westen um 4,9 Prozent und im Osten um 5,7 Prozent steigen.

Piel wies darauf hin, dass es sich um eine vorläufige Schätzung handele und die tatsächliche Anpassung für kommendes Jahr erst im März 2022 feststehe. Ihr Vorstandskollege Alexander Gunkel sagte, Abweichungen von einem Prozentpunkt seien im Bereich des Möglichen

- "genauso wie es auch zu einer Punktlandung kommen kann".

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.