Lange Schlangen bei Einreise nach Großbritannien wegen Technikpanne

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LONDON (dpa-AFX) - Wegen Technikproblemen an der elektronischen Passkontrolle haben am Freitag zahlreiche Menschen über stundenlange Wartezeiten bei der Einreise nach Großbritannien geklagt. In den sozialen Netzwerken teilten Nutzer Fotos, die zahlreiche Menschen ohne Abstand zueinander an Flughäfen sowie Bahnhöfen zeigten. Von einem "Menschen-Stau" sprach der Journalist Louis Theroux.

"Uns ist ein Systemfehler bekannt, der sich auf die E-Gates auswirkt, die vom Grenzschutz besetzt und betrieben werden", twitterte der größte britische Airport London-Heathrow. "Dieses Problem betrifft eine Reihe von Einreisepunkten und ist nicht auf Heathrow beschränkt." Nach Angaben von Reisenden machten Flughafenmitarbeiter den Grenzschutz für die Panne verantwortlich.

Normalerweise können die meisten Reisenden, die kein Visum benötigen, die sogenannten E-Gates nutzen. Dabei wird der Pass gescannt. Nun aber mussten alle Passagiere persönlich von Beamten überprüft werden. Landesweit stehen an 15 Flughäfen und Bahnhöfen mehr als 270 E-Gates zur Verfügung.

Das Innenministerium teilte am Nachmittag mit, das Problem sei behoben. Allerdings berichteten britische Medien unter Berufung auf Reisende, es gebe weiterhin lange Schlangen. Einige Passagiere twitterten, sie seien nach der Landung noch länger in ihrem Flugzeug gehalten worden, um nicht den "höllischen" Bedingungen im Terminal ausgesetzt zu werden.

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