Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2021: SPD mit großem Abstand vor allen anderen Parteien

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Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und Spitzenkandidatin der SPD.
Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und Spitzenkandidatin der SPD.

In Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD ihren ersten Platz bei der Landtagswahl mit klarem Vorsprung vor allen anderen Parteien verteidigt. Nach Auszählung aller 2003 Wahlbezirke erreichte die Partei von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Sonntag 39,6 Prozent der Stimmen und damit das zweitbeste SPD-Ergebnis überhaupt im Nordosten, wie am Montagmorgen auf der Homepage der Landeswahlleitung zu sehen war.

Demnach kam die AfD in Mecklenburg-Vorpommern auf knapp 17 Prozent, die CDU auf historisch schlechte 13,3, Linke auf knapp 10, die Grünen auf etwas mehr als sechs und FDP auf rund sechs Prozent.

Auf Basis von Hochrechnungen hätte Schwesig mehrere Koalitionsoptionen. Sie könnte mit dem bisherigen Partner CDU weitermachen oder auch eine im Land schon erprobte Koalition mit den Linken bilden. Auch eine sogenannte Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP ist möglich.

Ergebnis der letzten Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2016

Bisher regierte Schwesig das nordöstliche Bundesland in einer großen Koalition mit der CDU. Schwesig übernahm während der laufenden Wahlperiode den Posten der Ministerpräsidentin, weil ihr Vorgänger, Erwin Sellering (SPD), aus Gesundheitsgründen vom Amt zurückgetreten ist.

Bereits bei der letzten Wahl am 4. September 2016 konnte sich die SPD als stärkste Kraft durchsetzen. Damals konnten die Grünen und die FDP jedoch nicht in den Landtag einziehen.

Die Ergebnisse der vorangegangenen Landtagswahl (2016) im Überblick:

SPD: 30,6 Prozent

CDU: 19,0 Prozent

Grüne: 4,8 Prozent

Linke: 13,2 Prozent

FDP: 3,0 Prozent

AfD: 20,8 Prozent

Sonstige: 8,6 Prozent

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