Landkreis Oberhavel: Helfer legen überflutetes Leegebruch mit Hochdruck trocken

Einsatzkräfte der Feuerwehr beim Einsatz in Leegebruch

In Leegebruch normalisiert sich langsam die Lage. Die meisten Straßen sind wieder befahrbar, nachdem sie seit Donnerstag nach den sintflutartigen Regenfällen von Wasser überflutet waren. Allerdings gibt es in den etwas tiefer gelegenen Ortsteilen noch immer erhebliche Beeinträchtigungen, nicht nur auf den Straßen sondern auch bei der Versorgung mit Elektrizität und der Abwasserentsorgung.

Derzeit seien 15 Teams mit Pumpen im Einsatz, die pro Stunde drei Millionen Liter aus der in einer Senke liegenden Gemeinde pumpen, teilte der Sprecher des Landkreises Oberhavel, Ronny Wappler, am Montag mit. Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk hätten weiterhin rund um die Uhr 110 Kräfte im Einsatz.

Der Geschäftsführer der Osthavelländischen Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung GmbH (OWA), Günter Fredrich hatte bereits am Sonntagabend darüber informiert, dass die Trinkwasserversorgung nicht beeinträchtigt ist und keine Verunreinigung vorliegt. Jedoch waren zwei Hausanschlussstellen von Havarien betroffen. Sie konnten inzwischen repariert werden. Derzeit sind rund 90 Anschlüsse ohne Abwasserentsorgung. Hauptsächlich ist die Elektronik des Unterdruck-Vakuum-Systems durch den hohen Grundwasserspiegel beeinträchtigt.

Strom musste abgeschaltet werden

Die OWA versucht, alle Systeme schnellstmöglich wieder in Gang zu bekommen. In der Folge des Hochwassers sind jedoch etwa 75 Prozent aller Leegebrucher Haushalte stark in der Entsorgung des Abwassers beeinträchtigt. Spätestens am Donnersta...

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