Landesvorstand: Berliner AfD-Führung verschwieg Wahlbetrug

Der Landesvorstand um Beatrix von Storch und Georg Pazderski unternahm nichts, um die Mitglieder zu informieren

Richtig gut läuft es nicht für die Berliner AfD. Rund drei Wochen vor der Bundestagswahl dümpelt die Partei in Meinungsumfragen zwischen sieben und zehn Prozent. Der Einzug ins Bundesparlament ist der Partei somit zwar kaum noch zu nehmen. Seit aber immer mehr Menschen zur Überzeugung gekommen sind, dass der Zustrom von Flüchtlingen doch nicht zwangsläufig zum Untergang des Abendlandes führt, ist der AfD ihr wichtigstes Thema abhanden­gekommen. Die Funktionäre fallen zudem – abgesehen von kalkulierten und nicht kalkulierten Tabubrüchen – vor allem durch permanente Streitereien auf. Der Traum, bei der Bundestagswahl um die 15 Prozent zu erreichen, ist somit in weite Ferne gerückt.

Bei der Abwahl des Vorstands schien jedes Mittel recht

Bloß keine weiteren Negativschlagzeilen. Nach dieser Devise geht angesichts der trüben Stimmung offenbar auch der Berliner Landesvorstand vor. Und so verschweigen die Funktionäre bis zum heutigen Tage einen Vorgang, über den die Wähler und Mitglieder einer Partei, die sich Transparenz und Basisdemokratie auf die Fahnen geschrieben hat, sicher gerne informiert worden wären. Zumal es nicht um eine Lappalie geht. Sondern um Wahlbetrug. Und darum, dass die Partei von Funktionären geführt wird, die sich wegen eben dieses Wahlbetrugs eigentlich längst einer Neuwahl hätten stellen müssen.

Der Wahlbetrug ereignete sich bereits auf dem Parteitag im Januar 2016. Die einstige Wirtschaftsprofessoren-Partei hatte auf Bundesebene gerade den gemäßigten Parteigründ...

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