Lampen und Schuhe: Das sind die Tricks der deutschen Olympia-Stars

Die Winterspiele 2018 in Pyeongchang sind gestartet und einige deutsche Athleten geben alles für eine Medaille. Welche Tricks haben Laura Dahlmeier, Thomas Dreßen und Co.?

Thomas Dreßen war bereits im Einsatz. (Bild: Getty Images)

Die Bild hat im deutschen Lager nachgefragt und interessante Antworten bekommen. So setzt Biathletin Dahlmeier etwa darauf, möglichst lange der Zeitumstellung zu entgehen. Sie bleibt in Pyeongchang bis tief in die Nacht wach, um sich nicht umgewöhnen zu müssen.

Obendrein hat sie in ihrem Zimmer spezielle Lampen installiert. Diese sollen sich direkt auf ihren Melatoninspiegel auswirken und damit eine Ermüdung herausschieben. Bei den Wettbewerben soll Dahlmeier schließlich hellwach sein.

Dreßen erleidet Qualen dank Schuhen

Während Dahlmeier damit vergleichsweise einfach davonkommt, leidet Deutschlands Hoffnung in der Abfahrt bei jedem Rennen. Dreßen trägt Skischuhe in Größe 44 – das dürfte im Vergleich relativ normal sein.

Dies gilt jedoch nur für den ersten Blick. Denn tatsächlich hat Dreßen die Schuhgröße 47,5 – er trägt Schuhe, die dreieinhalb Nummern zu klein sind. “Es geht um eine direktere Übertragung vom Schuh auf den Ski und umgekehrt. Je enger, desto besser”, erklärt er.


Loch gönnt sich Komfort

Etwas Komfort gönnt sich hingegen der Rodler Felix Loch. “Ich habe Skiunterwäsche an. Ohne könnte ich nicht fahren – da schüttelt es mich, wenn ich dran denke”, sagt er in der Bild und hebt sich damit von der Konkurrenz ab.

Die anderen Starter im Feld verzichten in der Regel auf jeden Unterwäsche und tragen nur den aerodynamischen Ganzkörperanzug. Davon will Loch aber nichts wissen – bisher mit Recht, ist er doch im Eistunnel kaum zu schlagen.