Sie lagen tot im Wald: Was passierte mit Michael Riesterer und Haluk Kocal?

MOPO-Reporter Thomas Hirschbiegel erinnert sich an bis heute ungelösten Fall.

Es ist einer der spektakulärsten Kriminalfälle in der Geschichte Hamburgs – und einer, der auch nach 36 Jahren ungeklärt ist. Die Polizei rollt ihn jetzt neu auf: Was passierte mit Haluk Kocal und Michael Riesterer? 

Es ist der 15. Juni 1981: Michael (8) und Haluk (9), zwei Freunde aus Mümmelmannsberg, haben sich an diesem Montagnachmittag zum Spielen verabredet. Die beiden Jungs treffen sich in der Nähe ihres Wohnortes. Der Nachmittag verstreicht, es wird langsam Abend – Zeit fürs Abendessen.

Doch Michael und Haluk kehren an diesem Tag nicht heim. 

Die Eltern sind beunruhigt, machen sich auf die Suche nach ihren beiden Jungs. Schließlich finden sie die Fahrräder von Michael und Haluk an einem Parkplatz an den Boberger Dünen. Beide Räder sind unverschlossen. Da ahnen die Eltern: Es ist etwas Schlimmes geschehen.

Leichen wurden im Unterholz versteckt

Sechs Wochen später dann die traurige Gewissheit: Die beiden Jungen sind tot. Sie wurden ermordet.

Ihre Leichen werden am 29. Juli nachmittags gefunden – zwölf Kilometer entfernt im Naturschutzgebiet „Die Reit“. Michael und Haluk wurden im Unterholz abgelegt, etwa 50 Meter vom...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo