Lava strömt ins Meer: Wohin zieht die Giftwolke des Vulkans auf La Palma?

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Mehr als 650 Gebäude sind seit dem Vulkanausbruch auf La Palma durch den Lavastrom bisher zerstört worden. Nun wird befürchtet, dass sich die inzwischen auch ins Meer ergießende Masse der Bevölkerung gesundheitlichen Schaden zufügen könnte.

Aufgrund der Gefahr giftiger Dämpfe wurden die in der Gemeinde Tazacorte lebenden Menschen aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Bei Messungen wurde ein erhöhtes Vorkommen an Schwefeldioxid, aber bisher keine gesundheitsgefährdende Verschlechterung der Luftqualität festgestellt. Erwartet wird, dass die Aschewolke in nordwestliche Richtung abzieht, damit würde sie nicht die Nachbarinseln erreichen und auch keine erneute Schließung des Flughafens auf La Palma notwendig machen.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez betonte, die Behörden arbeiteten daran, die Hilfsleistungen für La Palma zu erhöhen. Für die Bevölkerung auf der Insel gibt es unter anderem psychologisches Fachpersonal.

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