La Palma: 25 Hektar großes Lavadelta im Meer

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Die Lava des Cumbre Vieja auf der Kanareninsel La Palma ergießt sich jetzt seit fast zwei Tagen wie ein Wasserfall ins Meer, am Fuß der Klippe bildet sich ein Lavadelta, das sich nach Süden ausdehnt.

Nach Angaben von Experten ist bereits eine mehr als 25 Hektar große Lavazunge im Meer entstanden.

Die weißglühende Lava lässt das Meerwasser schlagartig verdampfen, dabei entstehen saure Dämpfe, die laut Experten Haut, Augen und Atemwege reizen und Atemprobleme verursachen können. Befürchtungen, die örtliche Bevölkerung könne in Mitleidenschaft gezogen werden, wurden Dank starker Winde weitgehend zerstreut.

Seit dem Ausbruch des Cumbre Vieja am 19. September wurden Tausende von Menschen aus ihren Häusern vertrieben, Hunderte Gebäude und große Teile von Bananenplantagen wurden zerstört. La Palma wurde zum Naturkatastrophengebiet erklärt, da die Lava 476 Hektar Land verbrannt hat, so die örtliche Verwaltung.

Obwohl der Vulkan noch immer aktiv ist, hat der Flughafen von La Palma am Mittwoch seinen Betrieb wieder aufgenommen. Am Wochenende waren die Flüge wegen der Asche eingestellt worden worden.

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