Darum telefonierte Löw mit BVB-Trainer Terzic

Patrick Berger
·Lesedauer: 2 Min.
Darum telefonierte Löw mit BVB-Trainer Terzic
Darum telefonierte Löw mit BVB-Trainer Terzic

Seine EM-Hoffnungen werden immer geringer …

Die Zeit rennt für Marco Reus, der am Dienstag nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder ins Teamtraining mit dem BVB eingestiegen ist. Gute Nachrichten für Reus und die Borussia: Der Kapitän zog voll durch und ist nach SPORT1-Informationen ein Startelf-Kandidat für den Liga-Kracher am Samstag gegen Frankfurt.

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Bundestrainer Joachim Löw sprach vor dem dritten WM-Quali-Spiel am Mittwoch gegen Nordmazedonien (WM-Qualifikation: Deutschland - Nordmazedonien, Mi., ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) über den nicht-nominierten BVB-Star: "Ich habe mit ihm telefoniert, da war er aber noch verletzt. Es war sowieso klar, dass er für die Länderspielpause ausfällt."

Löw will bei Reus wegen Verletzungen abwarten

Reus wurde vor drei Wochen im Spiel gegen Hertha BSC von Vladimir Darida am Fuß verletzt. "Das war schon ein übles Foul", sagt Löw rückblickend. "Er hatte Glück im Unglück."

Wegen Sorgen-Star Reus telefonierte Löw sogar mit Edin Terzic.

"Ich habe auch mit dem Trainer von Borussia Dortmund telefoniert", verrät der Bundestrainer. "Ich habe Marco und Edin gesagt, dass wir schauen müssen. Marco war ja leider in der Vergangenheit immer wieder verletzt durch Fouls. Bei Marco muss man die nächsten zwei Monate abwarten."

Reus' Formkurve im Verein stieg zuletzt wieder deutlich an. Der Dortmunder Fan-Liebling spielte äußerst mannschaftsdienlich, arbeitete auch viel nach hinten mit und bereitete vor allem viele Treffer vor. So kommt er in der aktuellen Saison in 37 Pflichtspielen auf elf Torvorlagen, allerdings nur auf vier eigene Treffer.

Reus bleiben für eine Empfehlung zwei Monate

"Er ist ein überragender Fußballer, der jeder Mannschaft helfen kann", sagt Löw, der aber auch nachschiebt: "Voraussetzung ist eine große körperliche Fitness."

SPORT1 bezifferte die EM-Chancen des BVB-Urgesteins jüngst auf 30 Prozent. Die Konkurrenz in der Nationalmannschaft im offensiven Mittelfeld und auf den Außenbahnen ist nämlich riesig.

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Zwei Monate hat Reus nun also Zeit, um sich doch noch über den Verein für die EM zu empfehlen. Sein letztes der 44 Länderspiele liegt allerdings anderthalb Jahre zurück. Am 13. Oktober 2019 spielte der heute 31 Jahre alte Offensivspieler beim 3:0 gegen Estland.

Pechvogel Reus, der wegen Verletzungen lediglich bei zwei großen Turnieren (EM 2012 und WM 2018) dabei war, will weiterhin Gas geben. Im Podcast Kicker meets DAZN sagt er: "Ich muss mich jeden Tag beweisen, das ist mein Ego. Ich gehe auf den Platz, egal ob Training oder Spiel, um mich zu verbessern. Sowohl die guten als auch die schlechten Sachen. Das war von Tag eins an so, und wenn das bei mir nicht mehr so der Fall wäre, dann würde ich auch einen Cut machen."